Weltnachrichten

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Der Einfluss von Musik

Einer Studie zufolge benötigen Patienten, die während einer Operation ihre Lieblingsmusik hören, weniger Narkosemittel. Andere Untersuchungen zeigen, dass Musikhören vor und während einer Operation den Blutdruck und die Nervosität verringert. In einer anderen Studie führte Musikhören nach einer Unterleibsoperation zu einer Minderung der Schmerzen.

Schmuck

In Südafrika haben Archäologen den bislang ältesten Schmuck der Menschheitsgeschichte gefunden. Vor etwa 75000 Jahren bohrten unsere Vorfahren hier Löcher in die orange-schwarz schimmernden Schalen von Schnecken, fädelten sie auf und schmückten sich damit. Da die Schnecken nur in Flussmündungen existieren, dürften sie aus einem der etwa 20 Kilometer entfernten Flüsse stammen.

Die älteste europäische Zivilisation

Im Herzen des Kontinents haben Archäologen bei Ausgrabungen riesiger prähistorischer Kultstätten die älteste Zivilisation Europas entdeckt. Die Ausgrabungen förderten eine Reihe von gigantischen Kultstätten in Form von ringwallartigen Bauten zutage, die zwischen 4800 und 4600 v. Chr. im Gebiet zwischen dem heutigen Österreich, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Bayern und Ostdeutschland errichtet wurden. Die Anlagen haben die Ausmaße von ca. 150 m im Durchmesser und bestanden aus Gräben, Erdwällen und Palisaden. Die urzeitlichen Menschen, die diese riesigen Stätten erbauten, lebten in gemeinschaftlich genutzten Fachwerkhäusern von bis zu 50 Metern Länge.

Artenschwund

Das Millennium Ecosystem Assessment (MA) ist die bislang umfassendste Studie über die Ökosysteme unseres Planeten. Zu seinen Ergebnissen zählt, dass die Artenvielfalt auf unserem Planeten in der Gegenwart so schnell wie nie zuvor schwindet. Ein Drittel aller Amphibien, ein Fünftel aller Säugetiere und ein Achtel aller Vogelarten sind nun vom Aussterben bedroht. Man schätzt, dass 90% aller größeren Raubfische in den Ozeanen seit dem Beginn des industriellen Fischfangs verschwunden sind. Und dies sind nur die Wirbeltiere, die Arten, von denen wir am meisten wissen. Dr. Georgina Mace, wissenschaftliche Direktorin des Zoologischen Instituts in London, befand: „Der Wandel der Artenvielfalt ging in den letzten 50 Jahren schneller zu statten als je zuvor in der menschlichen Geschichte. Zukunftsmodelle sind ungewiss, aber die Forscher sind sich alle einig, dass in den nächsten 100 Jahren die Aussterberate 1.000 bis 10.000 Mal höher sein wird als je zuvor in der Geschichte.“

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