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Unser stabiles Sonnensystem

Ist unser Sonnensystem ein ganz besonderer Platz? Im letzten Jahrzehnt wurden 160 Planeten beobachtet, die außerhalb unseres Sonnensystems um andere Sonnen kreisen. Dabei bewegen sich die meisten auf einer exzentrischen Bahn, was extreme Temperaturschwankungen zur Folge hat, wenn sie nahe an das Zentralgestirn herankommen und dann wieder weit hinausschwingen. Dr. Rassio, der diese außersolaren Systeme untersucht hat, sagt dazu: „In diesen kürzlich entdeckten Systemen hat es in den letzten Milliarden Jahren keine stabilen Zustände gegeben. Unser System, das auf sehr lange Sicht stabil erscheint, ist schon etwas Besonderes.“

Erdbebenlichter

In der ganzen Menschheitsgeschichte finden sich Berichte über Blitze, Glühen oder Feuerbälle wenige Tage vor oder nach einem Erdbeben, die oft als Zufallserscheinungen abgetan worden sind.

Mittlerweile werden diese jedoch ernst genommen. So lässt die NASA die Erdbebenlichter durch Satelliten beobachten. Es ist wohl bekannt, dass Tiere auf unbekannte Einflüsse, die vor einem Erdbeben, aber auch bei anderen Naturereignissen in der Luft liegen, reagieren. Vielleicht liefern diese Erdbeben-Lichter einen Schlüssel, die Wahrnehmungsmöglichkeiten von Tieren besser zu verstehen.

Farbeffekte

Es gibt bestimmte physiologische Reaktionen auf Farben, die bereits ausführlich untersucht worden sind. So weiß man inzwischen, dass eine Bestrahlung mit Rot den Blutdruck erhöht, einen Anstieg der Atmungsfrequenz bewirkt und dem automatisch arbeitenden Nervensystem die Führung übergibt. Blaue Bestrahlung lässt den Puls verlangsamen, den Körper abkühlen und bewirkt eine tiefere Atmung. Ein spezifischer Blauton, der auch Herzensblau genannt wird, bewirkt die tiefste Entspannung. Beim Betrachten dieser Farbe werden im Gehirn elf Neurotransmitter ausgeschüttet, die alle beruhigend wirken.

Der 62 Millionen Jahre Zyklus

In einer detaillierten Analyse fossiler Zeugnisse der letzten 542 Millionen Jahre haben zwei Wissenschaftler herausgefunden, dass die Biodiversität, also die Zahl von klar unterscheidbaren Arten von Tieren, die zu einem bestimmten Zeitpunkt leben, in Zyklen von 62 Millionen Jahren wächst und fällt. Die Ursachen eines solchen Zyklus seien unbekannt, aber die Fakten seien so gründlich geprüft worden, dass eine 99-prozentige Sicherheit gegeben sei. Es scheint auch ein 140-jähriger Zyklus zu existieren, aber dies wurde eher nur beiläufig erwähnt.

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