Was ist die größte Herausforderung für die Menschheit in den nächsten 10 Jahren?

In der letzten Ausgabe von Topaz haben wir unseren Lesern diese Frage gestellt und nun veröffentlichen wir die bei uns eingegangenen Antworten. Die Frage „Was ist die größte Herausforderung für die Menschheit in den nächsten 10 Jahren?“ ist eine Frage, auf die es keine vorgefertigten Antworten gibt. Es ist eine Frage, die uns zum Nachsinnen einlädt und aufruft, sich länger damit zu beschäftigen und für sich selbst weitere Fragen und Antworten zu finden.

Annie Bell, 42, GB

Es gibt viele, viele Menschen auf diesem Planeten, die spüren und wissen, dass die menschliche Rasse irgendwie auf die falsche Bahn gekommen ist, und die nun versuchen, etwas dagegen zu tun. Manche bestellen den Boden und versuchen, eine nachhaltige Landwirtschaft zu entwickeln, die Tiere und Pflanzen achtet und Nahrungsmittel bereitstellt; andere versuchen, neue Erziehungsmodelle zu entwickeln, damit Kinder lernen, für sich selbst zu denken; wieder andere versuchen, Umweltschäden einzudämmen, oder lindern weltweit Armut und Leiden; dann gibt es Menschen, die den Weg für eine ganzheitliche Herangehensweise in Medizin und Pflege bahnen oder die Bedeutung einer spirituelleren Lebensweise erkunden. Weltweit gibt es Millionen von Projekten, große und kleine, gemeinsame und individuelle, durchgeführt von Menschen, die alle ein Zeichen setzen und Dinge verbessern wollen.

Eine der größten Herausforderungen in den nächsten 10 Jahren wird es sein, diese vielen unterschiedlichen Unternehmungen zusammen zu bringen auf eine Weise, die wirklich einen Unterschied macht. Ich glaube, dass alle diese Bestreben aus einer gemeinsamen Quelle entspringen, der Quelle der Fürsorge und spirituellen Suche, aber ihre Eigenschaften sind so unterschiedlich und ihr Ausdruck und ihre Beweggründe sind so zahlreich wie die Projekte selbst. Zusammen können sie ein strahlender Leuchtturm der Hoffnung werden, einzeln sind sie wie kleine Glühwürmchen auf unserem dunkler werdenden Planeten.

Willi Hammerschmidt, Deutschland

Viele Jahrhunderte lang mussten die meisten Menschen ihre Zeit damit verbringen, für ihr eigenes Überleben und den Unterhalt ihrer Familienangehörigen zu sorgen. Das hat sich geändert. Heute leben wir in einer Zeit, wo es einfach möglich wäre, jeden mit dem Notwendigen zu versorgen. Bei den Fortschritten in der Technik ist es heute nicht mehr nötig, die ganze Zeit zu arbeiten, um zu überleben. Wir könnten jetzt anfangen, „Menschenarbeit“ zu tun, Dinge, die nur wir Menschen tun können wie Kunst, Musik, Theater, Philosophie, Religion und vieles mehr, um heraus zu finden, warum wir hier auf diesem Planeten sind und was von uns, uns ganz besonderen Menschen, gewünscht und gebraucht wird.

Um das zu ermöglichen, braucht es eine völlige Änderung unseres Wertesystems. Wir müssen das Leben, die Schöpfung und Gott zuerst stellen und nicht Geld, Profit und Macht.
So, die größte Herausforderung wird es sein, diese Werteveränderung zu erreichen...

Georg Böhringer, 79, Deutschland

Dass mit dem Wassermann-Zeitalter eine Zeit des Geistes (Wasser – Symbol des Geistes) anbricht, ist bekannt. Diese Zeitenwende wird von Katastrophen jeglicher Art und in unbekanntem Maße begleitet, die zunehmend die Materie und das Bewusstsein des Materiellen im Menschen erschüttern. Auf unserem Planeten ist in nur wenigen Jahrzehnten eine weltweite Vernetzung entstanden. Blitzschnelle Verbindungen von hier zu den entferntesten Orten auf unserem Globus sind möglich geworden.

Auf der anderen Seite bestehen noch die Grenzen zwischen den Völkern und Rassen sowohl in politischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Die Herausforderung der Menschheit wird es sein, alle Möglichkeiten zu ergreifen, um die krassen Unterschiede so auszugleichen, dass jedes Volk bei eigenem Bemühen und eventueller Hilfe ein faires Auskommen hat.

Wie kann eine solche Völkergemeinschaft entstehen? Sie kann nur entstehen, wenn wirtschaftliche Interessen absolut zurückgestellt werden und egoistische Zielsetzungen der „Geber-Länder“ nicht in Frage kommen.

Zum Abschluss noch die überaus wichtige Frage: Welche drängende und tragende Idee kann die Völkergemeinschaft zutiefst motivieren, um den Ausgleich anzustreben, der dann zur „Liberté – Egalité – Fraternité“ führen könnte???

Susanne Friis Jørgensen, 46, Dänemark

Ich glaube, dass eine der größten Herausforderungen für die Menschheit in der nächsten Zeit darin bestehen wird, Stress zu überwinden. Neue Kräfte aus dem Universum strömen auf die Erde ein, um den Fortbestand der menschlichen (und planetarischen) Entwicklung zu sichern. Da wir es nicht gelernt haben, mit diesen Kräften umzugehen, wird eine Menge Stress auf vielen Ebenen entstehen.

Die Zeit scheint schneller zu vergehen als früher, die Gesellschaft setzt uns unter Druck und es bleibt kaum Energie übrig für ein Interesse an neuen Dingen, und schon gar nicht für so existenzielle Fragen wie: „Warum sind wir Menschen hier auf der Erde?“ Und deshalb können uns diese neuen Kräfte nicht mit der nötigen Energie und Intaktheit versorgen, damit wir als Teil der universellen Entwicklung weiter gehen können. Und so entsteht Stress auf vielen Ebenen in uns Menschen. Ein Problem, das nur gelöst werden kann durch geeignete, weise persönliche Entwicklung und durch aufrichtige Offenheit für die großen Fragen des Lebens.

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